AUDI-AKADEMIKER UNERWÜNSCHT - Zu besserwisserisch! Handwerker schließt Ingenieure und Professoren als Kunden aus

  • SPIEGEL ONLINE: Aber das sind ja alles Ingenieure. Die kennen sich doch mit der Umsetzung von Plänen aus?

    Schmiedl: Nein, das stimmt überhaupt nicht. So ein Automobilingenieur, der hat im Normalfall zwei linke Hände, die können überhaupt nichts. Die können nicht mal einen Nagel in die Wand klopfen. Das sind komplette Theoretiker. Auf dem Papier sieht es immer gut und schön aus, aber der Handwerker weiß, was er tut. Er hat das Vorwissen.



    Hmm frag mich da schon wer hier arrogant ist :/

  • Das mit den zwei linken Händen kann ich gut nachvollziehen.

    Er wird einfach seine Erfahrungen weiter geben, das ist ja nun kein besonders neues Problem, auch wenn es mache nicht wahr haben wollen.

    Habe ich oft erlebt, sogar in der eigenen Familie, einen Nagel in die Wand ist da ein Problem.

    Oder eine Lampe anschließen scheitert schon daran weil man nicht weiß, dass man das Kabel vorher ab isolieren muss.


    Sicher wird es es auch andere geben.

  • Als Ingenieur (andere Branche), der aber selber vorher noch einen Handwerksberuf gelernt hat und jahrelang in der Produktion mit angepackt hat, kann ich den Fliesenleger gut verstehen.


    Wenn ich mir anschaue was für Schnösel und Fatzkes bei uns in der Firma mittlerweile mit ihren albernen Bachelor oder Masterabschlüssen im Alter von teilweise nicht mal 23 Jahren auftauchen und wie die sich auch gegenüber der Produktion benehmen, dann hat der Mann 100% recht.


    Von nix ne Ahnung, noch nie im Leben gearbeitet, aber Jedem die Welt erklären wollen und nie zuhören. Das können die jungen Nachwuchsführungskräfte. Am schlimmsten sind Wirtschaftsingenieure.

  • Als Ingenieur (andere Branche), der aber selber vorher noch einen Handwerksberuf gelernt hat und jahrelang in der Produktion mit angepackt hat, kann ich den Fliesenleger gut verstehen.


    Wenn ich mir anschaue was für Schnösel und Fatzkes bei uns in der Firma mittlerweile mit ihren albernen Bachelor oder Masterabschlüssen im Alter von teilweise nicht mal 23 Jahren auftauchen und wie die sich auch gegenüber der Produktion benehmen, dann hat der Mann 100% recht.


    Von nix ne Ahnung, noch nie im Leben gearbeitet, aber Jedem die Welt erklären wollen und nie zuhören. Das können die jungen Nachwuchsführungskräfte. Am schlimmsten sind Wirtschaftsingenieure.

    Ja, genau wie bei mir. Bin von einer kleinen Firma, wo wir 3 Ingenieure jeden Tag selber mit anpacken mussten in eine deutlich größere gewechselt, wo man nicht mehr selber Schrauben darf! (Fehler!) Einige junge bacheloretten machen hier ihren master noch nebenher. Sobald die ihren master haben, heben diese Leute vom einen auf den anderen Tag vollkommen ab. Wirtschaftsingenieure, das kann ich bestätigen, sind tatsächlich die schlimmsten.

  • Aber das hat leider auch mit der Hierarchie zu tun.

    Hatte auch mal ne Ölversorgung für ein Gleitlager die nicht in der Praxis funktionierte. Montage rief an, ich runter, hab's mir erklären lassen wo es hakt. (Zukaufteil hatte ne Öse die nicht im 3D Model drin war).

    Sagte ich zum Vorarbeiter "mach wie du meinst das es passend wird und sag mir dann was, dann passe ich zeichnung und Stückliste an."

    Da kam Grad sein Chef (Meister) daher und meinte. "Du bist der Konstrukteur du musst uns ja sagen was wir machen sollen"...

    Hab ihm dann Mal aufgeklärt, das in dem Fall wohl besser ist wenn sie das machen, da sie sicher besser wissen wie sie es schneller machen können und auch wissen welche Werkzeuge und teile sie verfügbar haben, als ich, der erst alles vermessen müsste, in 3D zeichnen, Stücklisten Erstellen usw.... Er meinte dann er müsste wohl mit meinem Chef reden... War mir aber egal. Hab auch nie was von meinem Chef gehört deswegen und es wurde dann auch so gemacht.

    :)


    Es reicht also auch schon ein "Meistertitel" um die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben...:P

  • Meine Güte herscht hier ein engstirniges (neidgetriebenes ? ) Kastendenken :thumbdown: :thumbdown:


    Jeder der pauschalisiert, kann nur falsch liegen !

    Ich bin froh, dass ich für ALLE hier genannten Vorurteile gegenteile Beispiele kenne.


    Mehr gebraucht man dazu wirklich nicht mehr zu sagen :(

  • Jochen, so ist das 👍

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    BMW 320D M, volle Hütte (Firmenwagen)

    Range Rover Evoque HSE Dynamic

    Und mein WE Fahrzeug

    Audi TTS 8J Roadster HGR Stage 2, EBC Black Dash + Greenstuff, RS Bremsbelüftung, Stahlflex

    ========================================================================================

  • Bei einigen Leuten hier würde ich gerne mal mit versteckter Kamera ins Haus/Wohnung schauen.

    IHR schraubt also alles selber?

    Gas-Wasser-Shice, verlegt Fliesen, wechselt Glasscheiben, turnt aufm Dach rum, installiert die Heizung, installiert die SAT-Anlage?


    FETTEN Respekt!


    Nicht dass Ihr einen Handwerker holt --> sonst hättet Ihr ja 2 linke Hände :D:D:D

  • Woher weiß denn der gute Mann, ob ich Ingenieur bei Audi oder Siemens bin? Wenn ich einem Handwerksbetrieb einen Auftrag erteile, fragt mich keiner, wo und als was ich arbeite. Das hat die auch nicht zu interessieren. :/ *kopfschüttel*

  • ########

    Schmiedl: So ein Automobilingenieur, der hat im Normalfall zwei linke Hände, die können überhaupt nichts. Die können nicht mal einen Nagel in die Wand klopfen.

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    Der kann doch nicht alle über einen Kamm scheren. Das ist schon ganz schön dreist.

    Jeder kann sich seine Kunden aussuchen. Wenn er meint, das er damit klar kommt....

  • Bis auf Gas mache ich alles selber. An Gas darf man nicht ran und würde ich auch nie rangehen.


    Elektrik, Sanitär, Fliesen, Holzarbeiten. Wo ist da das Problem? Auch defekte Haushaltsgeräte wie WaMa oder Geschirrspüler repariere ich. Macht doch auch Spaß.

  • Super, Hut ab vor so viel Offenheit.

    Als Inhaber eines Betriebs soll man sich seine Kunden aussuchen, wenn man dazu in der Lage ist.

    Ich bin in der Informatik tätig und ich meide öffentliche Ausschreibungen zu 99%, nicht wegen dem Profil der Leute, sondern wegen den finanziellen und rechtlichen Bedingungen. Aber ich kann Herrn Schmiedel nur beipflichten, dass man ganze Kundensegmente ausschliessen darf und auch sollte. Streitigkeiten kosten Zeit, Nerven und Geld.


    Anderes Beispiel:

    Ein türkischer Handwerker, mit dem ich beruflich zu tun habe, erzählte mir, er arbeite nicht mehr für seine Landsleute.

    Die würden jedesmal feilschen bis zum geht nicht mehr. Das habe er satt und baut jetzt nur noch für Deutsche die Bäder um.

    Das fand ich sehr amüsant ;)