Beiträge von Roy

    Das mit dem Ausprobieren funktioniert recht gut - Auto fährt gut ums Eck:



    Wir haben sicherheitshalber Anfang diesen Jahres auch mal alle Flüssigkeiten inkl. HA Diff gewechselt. Kann ich grundsätzlich nur empfehlen, wobei alles aus meiner Sicht okay aussah.

    Die Saison 2022 hat so langsam angefangen und am TT ist kaum sichtbar etwas passiert und dennoch hab ich einiges verändert.


    Zunächst einmal kann ich sagen, dass die Audi Sport Bremsscheibe vorn auch noch nach 10000km Nordschleife und kurviger Land-/ Passstraße astrein hält. Auch der Satz Audi Sport Bremsbeläge vorn (Pagid) ist noch nicht ganz fertig gefahren, wobei er sich aktuell nahe an der Verschleissgrenze befindet. Die Bremsbeläge an sich haben ein paar Eigenheiten, die man kennen sollte. Auf der Nordschleife brauche ich eine Runde, um sie auf Temperatur zu bringen. Ohne diese Betriebstemperatur bremst es entweder zu viel oder zu wenig bzw. die Bremse ist schlecht einzuschätzen. Dieses offenbar grundsätzliche Problem von Pagid setzt sich im weiteren auch fort, jedoch bleibt die Bremse dann zumindest auf Temperatur berechenbar. Da ich noch einen Satz der Beläge herum liegen habe, werde ich sie auch noch einmal einbauen. Danach kommt irgendwas anderes.


    Insgesamt fuhr der TT ja Ende letzten Jahres schon sehr gut. Dennoch fühlte sich das Fahrverhalten immer ein wenig unvorhersehbar an. Ich hatte zunächst die Reifen (Cup 2) oder die variable Kraftverteilung des Quattros als Ursache im Verdacht. Manchmal untersteuerte das Auto plötzlich beim Beschleunigen, manchmal nicht, manchmal war das Heck zu hart, dann erschien es mir zu weich. Ich war mit dem Latein am Ende und nachdem das Fahrwerk dieses Jahr im Frühjahr bei Manthey zur Revision war und alles wieder verbaut wurde, konnte die Ursache gefunden werden: Federraten und Fahrwerkshöhe. Vorweg: das Clubsport 3fach ist ein super Fahrwerk, aber eben auch nur ein Kompromiss. Das weiß ich jetzt. Aber der Reihe nach... Ursache meiner Probleme auf der Strecke war folgendes: Beim Beschleunigen knickte der TT hinten wegen der zu schwachen Feder so stark ein, dass der Dämpfer regelmäßig blockierte. Dieses plötzliche Bocken hinten führt im Ergebnis zum Untersteuern (quasi wie eine plötzlich komplett geschlossene Druckstufe). Dazu hat das Clubsport 3fach beim TT hinten arg wenig real nutzbaren Federweg. Um diese Probleme zu beheben, gab es neue Federn fürs Fahrwerk und wir haben dem Auto mehr Höhe spendiert, damit der Dämpfer auch arbeiten kann.


    Die beschriebene Problematik kann ich mit zwei Bildern im Vergleich am besten erklären. Auf dem ersten sieht man sehr deutlich, wie die HA einknickt. Das ist jetzt behoben. Gefahrene Geschwindigkeit auf dem unteren Bild ist zudem deutlich höher und ich treffe die Linie da auch deutlich besser.


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    Natürlich muss ich jetzt das ganze Setup neu heraus fahren - aber das macht auch Laune ;) Und das Auto fährt jetzt in jedem Fall sehr berechenbar und macht noch mehr Spaß, als zuvor.

    Ein paar Eindrücke vom Schnelleschwaben Trackday auf der Nordschleife.

    Auto läuft gut.

    Ich brauche lediglich fürs kommende Jahr ein neues Setup fürs Fahrwerk - das ist mit den neuen Stabis, die dieses Jahr dazu kamen, dann doch etwas hart - Döttinger Höhe haut es mich bei einigen Bodenwellen ans Dach... ;)









    sag mal bitte die TPI denn dass wurde mir als NORMAL verkauft! Stand der Technik

    Die Nummer habe ich leider nicht - jedoch hat die Suche im System zusammen mit meinem Kundendienstberater nur 2min gedauert - du solltest da vielleicht, bei einem anderen Händler, auch fündig werden. Stand der Technik ist das de facto nicht, wenn sich die rote Farbe innerhalb der Leuchten ablöst.

    ...Wie hast du ein Kennzeichen vorne befestigt?

    Ich nutze vorne ein dünnes Alublech in der Länge des Kennzeichens als Unterlage verschraubt an den originalen Befestigungspunkten. Darauf ist eine Klettfläche zur Befestigung der 3D-Kennzeichen, die mit Flauschrücken ausgestattet sind.


    Nach meinen wirklich sehr schlechten Erfahrungen mit den Haltern von Twist'n'Fix, die das 3D-Kennzeichen nie richtig fest gehalten hatten und nach wenigen An- und Abbauphasen bereits im Sockel gebrochen waren, dem nachfolgenden Versuch mit einem anderen System, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe/ welches mich auch nicht überzeugen konnte, bin ich bei der Eigenbauvariante gelandet.

    Hast du die TPI bzgl. der OLEDS? Und ggf. ein Foto wie das bei dir aussah?

    Die Bilder war ich ja noch schuldig. Tatsächlich habe ich welche gefunden. Leider habe ich keine TPI-Nummer von Audi. Im System wurde mir die Sache jedoch gezeigt und sollte grundsätzlich von jedem Händler bei der Suche nach Fehlern an Leuchten zu finden sein.


    Bei mir hat es mit den Lackablösungen an den Rändern begonnen und wurde von einzelnen kleinen Stellen ausgehend immer größer. Die entsprechenden Bereiche habe ich hier auf den Bildern gelb markiert:



    Bevor ich Licht in das Thema mit den Leuchten bringen kann, habe ich hier noch einen Vergleich zu den jeweiligen Gesamtgewichten der beiden bei mir verbauten Räder:



    Motec Ultralight 9x20 ET45 mit Pirelli PZero 255/30 R20:



    OZ Ultraleggera 9x19 ET42 mit Michelin Cup2 255/35 R19:


    Wollte meinen alten Post noch editieren, geht aber iwie nicht....

    Die tüv Geschichte nervt mich aber auch extrem. Zu mir hieß es im Juni schon das die vermutlich bis mitte August durch sind mit TÜV und das Gutachten vor liegt. Jetzt ist fast mitte Oktober und es soll ne ABE werden von der aber auch noch nix in Sicht ist.

    Kann deine Ungeduld nachvollziehen - aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass die Erteilung von ABE's sehr lange dauern kann - also übe dich in Geduld.


    Für meine AGA, welche neu entwickelt worden war, wurde letztes Jahr im April alles eingereicht - fertig zugeteilt wurde die Erlaubnis dann im November - da ich ja die ganze Zeit die AGA unterm Auto hatte ohne entsprechende Dokumente war ich auch etwas nervös. Im Falle einer Beanstandung hätte ich zwar alles erklären können (Neuentwicklung, Kontakt des Entwicklers und des Prüfers etc.), wie das dann aber ausgegangen wäre und ob es Ärger gegeben hätte konnte ich natürlich nicht prognostizieren.

    Intressant, hast du Bilder wie der Schaden aussieht?

    Die OLEDs schon defekt 😳😳

    Krank, bei dem Preis was ich bezahlt habe..

    Ich habe eigentlich keine Lust sowas nochmal zu bezahlen..

    Ich habe glaube ich keine Detailfotos gemacht - werde aber nochmal suchen.

    Andernfalls frage ich bei Audi nach - dort wurde ja alles dokumentiert.

    Die können mir die Bilder ganz sicher zur Verfügung stellen.


    Hatte auch gerade 2 Jahres Service mit Ölwechsel bei Audi hatte aber ansonsten keine Auffälligkeiten ... bei 30500km ... Bj 10/17 ... hab 792€ dagelassen ... fand ich "ok" ... darf ich fragen wie viel sie bei Dir verlangt haben?

    Ich habe ca. 650 EUR bezahlt bei Scherer in Mayen - super Service, kann ich nur empfehlen!

    Die Woche war der TT bei Audi und hat seinen 2-Jahres-Sevice bekommen.


    Ich habe keine eigenen Verbrauchsmittel mitgebracht und daher natürlich für das Öl recht tief in die Tasche gegriffen. Hier empfehle ich tatsächlich, wenn es der Audi Partner zulässt (Stichwort: Garantie), eigene Flüssigkeiten mitzubringen. Leider wird das immer öfter händlerseitig ausgeschlossen.


    Getauscht wurden bei mir weiterhin auch beide OLED-Heckleuchten auf Garantie, weil sie im unteren Bereich innen Lackabplatzer entwickelt haben. Hierfür gibt es eine TPI.


    Getauscht wurde auch mein rechtes Schaltpaddel auf Garantie, weil es sich leider über die Zeit ein wenig "ausgeleiert" anfühlte.


    Neu gemacht wurden meine Innenkotflügel vorne, weil diese leider aus der Zeit durchgescheuert waren, als ich vorn noch weniger Sturz (-2°) gefahren bin.


    Bremsbeläge vorn (Audi Sport) sind nun nach 2 Saisons immer noch drin - aktuell also gut 10000km Laufleistung - Reststärke 5mm. Geht also noch gut.

    Hinten bremst das Auto ja sowieso nicht, weshalb dementsprechend alles wie neu wirkt.


    Ansonsten keine Auffälligkeiten an Motor und Anbauteilen. Die AGA von HG sieht von unten auch noch klasse aus. Endrohre ebenfalls.


    Der TT ist nun also wieder frisch und wartet auf den goldenen Oktober - anders als seinerzeit hier auf dem Klausenpass:


    Also ich habe gerade nochmal angerufen beim Händler, das ganze war Ende 2018/Anfang 2019 bei 15.000km. Und es wurde wohl mehr gewechselt wie eigentlich kaputt war, da es ein Versicherungsfall war. Rennstrecke ist ja somit auch raus, weil das wurde eine Versicherung ja nicht tragen oder?
    Bezüglich Gutachten schaut er, weiß aber wohl nicht ob er es her bekommen kann… das finde ich ein wenig komisch oder?

    Rennstrecke kann grundsätzlich versichert sein. Es gibt Unterschiede - aber geht.

    Bitte daher auf das Gutachten bestehen.

    Das ist jetzt nichts wildes - liest sich wie der regelmäßige Schaden bei einem leichten Unfall auf der Rennstrecke mit Leitplankenberührung. Keine Kühler, Lenkgetriebe oder ähnliches betroffen - auch kein Glasschaden. Keine Airbags... Ich würde mir an deiner Stelle das Gutachten zeigen lassen (ist definitiv vorhanden) und dann entscheiden. Und natürlich die Lackierung nach Abweichungen prüfen - aber wenn das passt und der Preis auch spricht aus meiner Sicht nichts dagegen.

    Ich bin auch endlich mal dazu gekommen, die Fotos von unserem 1. Alpentag zusammen fertig zu machen.

    Anbei die Eindrücke aus meiner Kamera vom Klausen- und Furkapass:


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr


    Alpen 2021 Tag 1 by Chris Präger, auf Flickr

    "so hart, wie es klingt..." - das wurde oben ja mal geschrieben. Ich möchte das gerne als Eingangsstatement für meine Ausführungen so stehen lassen.


    1. Die Menschheit sieht sich seit ca. 18 Monaten einem komplett neuen Virus gegenüber. Zu Beginn waren die Krematorien in Italien so überfüllt und die Bilder aus New York sind mir noch in guter Erinnerung. Das Virus ist gefährlich. Es ist u.U. tödlich. Relativ schnell war das klar.


    2. Eine weltweite Pandemie entwickelt sich. Besiegt werden kann eine Pandemie nur dich Immunität. Immunität erreicht man durch eine große Anzahl von geimpften oder genesenen Menschen. Mit Impfungen hat die Menschheit erfolgreich Krankheiten ausgerottet. Impfungen gelten als eine der größten Errungenschaften unserer modernen Zeit. Sie verlängern und retten Leben - das eigene und das des anderen. Ein Virus kann sich im Körper einer geimpften Person nicht so stark ausbreiten und reproduzieren, wie im Körper einer ungeimpften Person. Ungeimpfte Personen stecken daher im Falle einer Infektion wieder viele andere, vor allem ungeimpfte Personen an. Ungeimpfte Personen sorgen bei der Reproduktion des Virus in ihrem Körper auch dafür, dass Mutationen entstehen. Dies liegt nicht daran, dass das Virus etwa intelligent ist. Viren sind keine Lebewesen. Bei der Reproduktion der Virus RNA im Ribosom passieren jedoch Fehler und je mehr davon passieren und je öfter, umso eher entsteht eine Mutation.


    3. Über 30 Jahre forscht die Wissenschaft schon an mRNA Impfstoffen - vor allem in der Krebstherapie. Ein junges deutsches Unternehmen schafft den derzeit offenbar zuverlässigsten Durchbruch bei den Impfstoffen gegen COVID auf Basis der mRNA-Technik in Rekordzeit. Wir können es alle nutzen. Der Staat stellt es kostenlos zur Verfügung. Es ist ein hervorragendes Mittel, um eine pandemische Viruslage abzumildern. Je höher die Impfquote, umso weniger Gefahr für alle.


    Wer sich für eine Impfung entscheidet, tut aktiv etwas gegen die Pandemie, für das Gesundheitssystem, für Alte und Risikogruppen, für Kinder und deren unbeschwerte Schulzeit. Im Falle einer Infektion kann sich das Virus im Körper eines Geimpften nicht stark vermehren.


    Wer sich gegen eine Impfung entscheidet, wird früher oder später an COVID erkranken - mit allen denkbaren Verläufen und andere, auch Geimpfte, anstecken.


    Die Entscheidung steht jedem frei - die Konsquenzen des eigenen Handelns auch. Genauso wie bei anderen Dingen im Leben.


    Und eines noch: Rauchen, Alkohol, schnelle Autos, der Klimawandel - alles hier genannte Argumente, wo der einzelne offenbar unbedeutend erscheint oder machen kann, was er will. Grundsätzlich richtig. Wenn jedoch jemand am Nachbartisch Alkohol trinkt, wird seine Leberzirrose nicht ansteckend auf andere überspringen. Raucher nehme ich wahr und kann mich selbst anderweitig platzieren. Der Klimawandel jedoch ist vielleicht noch das schönste der hier genannten Beispiele und am ehesten mit der COVID Pandemie vergleichbar. Um es kurz zu machen: wenn nicht alle am einen Strang ziehen, werden wir am Weltklima nichts ändern. Exakt dasselbe kann und muss man über die Pandemie sagen.


    Aus letztem Grund empfinde ich es als traurig, wie gespalten unsere Gesellschaft mittlerweile ist - in sehr vielen Fragen, aber vor allen Dingen auch wegen der langen Pandemie. Ich kann nur dazu aufrufen, miteinander zu reden, in einem Dialog, respektvoll und immer das Ziel vor Augen zu haben, ein wirklich tolles Leben in diesen vielleicht 70 bis 90 Jahren auf dieser Welt haben zu können - für sich und alle anderen.