Die Zahlen von heute sind weiter alarmierend.
Hier kann man auch nicht mehr von einer "starken" Grippewelle reden.
Das Thema Perspektive ist keine Raketenwissenschaft.
Die Eckpfeiler sind klar:
China hat ca. 4 Monate gebraucht, um langsam wieder mit Normalität zu beginnen.
In den USA fängt die Pandemie jetzt gerade erst an.
Die Beschränkungen, auch die internationalen, werden also vermutlich frühestens im Herbst alle aufgehoben sein.
Für Deutschland gehe ich daher von Juni/ Juli aus.
Es ist keine Schwarzmalerei, dass wir vor dem größten Wirtschaftscrash seit dem 2. Weltkrieg stehen oder gerade dabei sind.
Man kann und sollte dennoch hoffen, dass alles nicht so schlimm wird und schneller vorüber geht.
Aber Verdrängung hilft mal gar nicht!
Darüber hinaus ist die Komplexität der Gesamtsituation und deren Auswirkungen global nicht greifbar.
Die Auswirkungen sind momentan ja auch eigentlich nebensächlich.
Es geht jetzt erst einmal nur im Schwerpunkt um das Überstehen und Bezwingen der Pandemie.
Wer danach noch da ist, fängt eben wieder nach dem Reset an.
So ist der Lauf der Dinge.
Aussagen, dass man zu Gunsten von Wirtschaft auf die Rettung von Leben verzichten sollte, sind moralisch höchst verwerflich und aus meiner Sicht beschämend.
In dem Sinne drücke ich uns allen die Daumen, dass wir das nun gemeinsam schaffen.
Und danach werden wir das auch alle zusammen schaffen 