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Wie Audi-Fahrer in 4 Schritten bei der Kfz-Versicherung sparen können

Viele Autofahrer zahlen Jahr für Jahr zu viel für ihre Kfz-Versicherung. Doch anstatt zum Stichtag am 30. November oder vor dem Autokauf Angebote zu vergleichen und im Zweifelsfall zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, siegt oftmals die Bequemlichkeit. Dabei lassen sich mit wenigen Schritten einige Sparpotenziale ausschöpfen. Es lohnt sich und die Umsetzung ist leichter als man denkt!

Schritt 1: Typklassen beachten!

Audi A5 Sportback

Audi A5 Sportback

Wer ein neues Auto kauft oder zum Stichtag am 30. November die Versicherung wechseln möchte, wirft vorab einen Blick auf die Typklasse des jeweiligen Modells. Auf der Website des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kann man in der Suchmaske detailliert nach den jeweiligen Fahrzeugen suchen und auf diese Weise unkompliziert die derzeitige Typklasse ermitteln. Sie bilden neben den Regionalklassen und anderen Faktoren die Grundlage für die Berechnung der Versicherungskosten. Als Faustregel gilt, dass Kleinwagen mit weniger PS günstiger sind als Autos der Oberklasse. Doch auf solche Verallgemeinerungen sollte man sich nicht blind verlassen: So hat dieser Artikel errechnet, dass ein 220 PS starker Audi Q3 im Versicherungsbeispiel 108 Euro und damit 14 Prozent günstiger ist als ein Opel Astra-K 1.6 mit nur 95 PS. Der Grund: Die Typklasse erfasst lediglich die Schadenhäufigkeit und die jeweiligen Kosten pro Schaden.

Schritt 2: Preise vergleichen!

Statt den nächstbesten Versicherer zu wählen, lohnt es sich immer, sich vorab einen Marktüberblick zu verschaffen. Viele Anbieter – beispielsweise CosmosDirekt – stellen auf der Website auch einen Beitragsrechner zur Verfügung. Damit kann man unverbindlich die Versicherungskosten ermitteln. Auch Vergleiche und Testberichte von Stiftung Warentest sind hilfreich: Damit bekommt man schnell einen Eindruck über die Qualität der Policen.

Schritt 3: Fahrleistung berechnen!

Hier bietet sich ein enormes Sparpotenzial: Denn viele Versicherte schätzen ihre jährliche Fahrleistung deutlich zu hoch ein. Zusammen mit der Typ- und Regionalklasse ist diese ebenfalls ein wichtiger Berechnungsfaktor für die Versicherungsprämie. Wer bei der Berechnung zu großzügig kalkuliert, zahlt garantiert drauf!

Schritt 4: Notwendigen Komfort und Flexibilität richtig einschätzen!

Wer schließlich beim Abschluss einer neuen Versicherungspolice auf unnötigen Komfort verzichtet und mögliche Risiken sowie die notwendige Flexibilität richtet einschätzt, spart Geld: Hier ist zunächst die freie Werkstattwahl zu nennen. Wer darauf verzichtet und sich an bestimmte Werkstätten bindet, kann laut Tagesspiegel bis zu 20 % sparen. Steht das Auto ohnehin meist in einer Garage, kann man überlegen, ob man auf die Absicherung von Marderbissen verzichtet – auch hier bietet sich Sparpotenzial. Zudem fährt man günstiger, wenn man den Versicherungsbetrag nicht monatlich, sondern jährlich entrichtet.


Bildrechte: Flickr Münze in das Sparschweinchen einwerfen Marco Verch CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten