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Sondereffekte belasten finanzielle Kennzahlen

  • WLTP-Umstellung und zahlreiche Modellwechsel: vor Sondereinflüssen 8,3% Operative Umsatzrendite für erste drei Quartale, nach Sondereinflüssen 6,5%
  • €800 Mio. Bußgeld der Staatsanwaltschaft München II im dritten Quartal als negativer Sondereinfluss ergebniswirksam
  • Interims-CEO Bram Schot: „Bewältigen enorme Herausforderungen und rechnen mit rückläufigen Schwankungen ab November“
  • CFO Alexander Seitz: „Erwarten für Audi Transformationsplan bereits im ersten Jahr €1 Mrd. positive Ergebniseffekte“
  • Hohe Selbstfinanzierungskraft: Netto-Cashflow steigt deutlich auf €3,1 Mrd.
Audi City in Warschau

Audi City in Warschau

Das dritte Quartal war für den Audi Konzern von zahlreichen Belastungen geprägt: Wie erwartet wirkten sich Angebotsunterbrechungen im Zuge der WLTP-Umstellung verstärkt negativ aus. Gleichzeitig hat im zweiten Halbjahr das dicht getaktete Aus- und Anlaufprogramm im Zusammenhang mit der breitesten Modelloffensive der Audi-Geschichte mit hohen Anlaufkosten seinen Höhepunkt erreicht. Infolge eines Bußgeldbescheids der Staatsanwaltschaft München II im Zusammenhang mit der Dieselkrise weist die AUDI AG zum Abschluss des dritten Quartals Sondereinflüsse in Höhe von €800 Mio. aus. Die Umsatzerlöse des Audi Konzerns erreichten von Januar bis September mit €44,3 Mrd. das Niveau des Vorjahres. Nach Sondereinflüssen lag das Operative Ergebnis für die ersten neun Monate bei €2,9 Mrd. bereinigt um Sondereinflüsse bei €3,7 Mrd. und damit moderat unter dem Vorjahreswert. Dies entspricht einer Operativen Umsatzrendite vor Sondereinflüssen von 8,3 Prozent. Das erfolgreiche Joint Venture-Geschäft in China ist darin nicht enthalten und fließt in das deutlich gestiegene Finanzergebnis ein.